Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Ereignisse von allen Orten der Gebärdensprachlichen Kirchengemeinde in Bayern und interessante Gehörlosen-Nachrichten von überall auf der Welt. Es gibt jede Woche mindestens 1 neue Nachricht.
Neuer Landeskirchlicher Beauftragter für die Gehörlosenseelsorge
Diakon Benjamin Müller hat zum 1.9.2026 das Amt des Landeskirchlichen Beauftragten für die Gehörlosenseelsorge in Bayern angetreten. Er ist der Nachfolger von Matthias Derrer und wird gemeinsam mit Cornelia Wolf die Gehörlosenseelsorge und die Gebärdensprachliche Kirchengemeinde leiten.
Diakon Müller war zuvor verantwortlich für den Gemeindeteil Marktoberdorf und für die Kinder- und Jugendarbeit.
Seine Hauptaufgaben als Landeskirchlicher Beauftragter sind: Verantwortung für den Finanz-Haushalt, Öffentlichkeitsarbeit und zum Teil auch Personalwesen.
Zu seinen neuen Aufgaben behält er
die halbe Stelle für Kinder und Jugendarbeit
und wird übergangsweise bis Ende des Jahres weiter für den Gemeindeteil im Marktoberdorf da sein.
Wir freuen uns sehr, dass Benjamin Müller das Amt übernommen hat und sind gespannt auf seine Ideen und Impulse, die er in die Arbeit einbringt.
Die Nürnberger Gemeinde hat am Sonntag Gottesdienst gefeiert. Wir haben uns mit einem Paulus Brief auseinandergesetzt und gespürt, wie wichtig Vertrauen und Gemeinschaft ist. Beim Gottesdienst und anschließenden Kirchenkaffee waren auch 3 Besucher, die sehr weit gefahren sind, um am Gottesdienst teilzunehmen: Familie Kopriva aus Pilsen in Tschechien. Wir haben …
… lange miteinander gebärdet und konnten viele Fragen stellen. In Tschechien gibt es keinen evangelischen gebärdensprachlichen Gottesdienst. Die Familie besucht gebärdensprachliche Gemeinden und knüpft wertvolle Kontakte.
Im Gespräch haben wir gemerkt, dass eine starke Gemeinschaft gut ist und wir uns gerne gegenseitig unterstützen.
Wir freuen auf uns auf ein Wiedersehen mit Familie Kopriva.
In den Sommerferien trafen sich 12 junge Menschen zur Jugendleiter:innen-Schulung der EGJ im Jugendhaus Ramsberg. Sechs Tage lang lernten sie gemeinsam, probierten Neues aus und lachten viel. Dabei ging es um alles, was für die Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen wichtig ist. Große Fragen dabei:
Wie entsteht eine gute Gemeinschaft in einer Gruppe?
Was hilft, wenn es Streit gibt?
Welches Spiel passt zu welcher Situation?
Mit solchen Fragen beschäftigten sich die Teilnehmenden in der Gruppen- und Spielepädagogik.
Auch die rechtlichen Grundlagen der Jugendarbeit kamen zur Sprache.
Welche Aufsichtspflicht haben Jugendleiter:innen?
Wie können sie Kinder und Jugendliche schützen?
Anhand solcher Fragen setzten sich die Teilnehmenden mit ihrer Verantwortung auseinander. Darüber hinaus standen viele weitere Themen auf dem Programm.
Ein besonderes Erlebnis war der Ausflug zum Müßighof nach Absberg. Bei einer Eselwanderung und einer Hofführung gab es Gelegenheit, gemeinsam etwas Neues zu erleben. Das Jugendhaus Ramsberg bot mit seinem Platz und der schönen Lage am Brombachsee den passenden Rahmen für die Ausbildungswoche.
Am Ende waren sich alle einig, die sechs Tage waren viel zu schnell vorbei. Neben neuen Ideen und Wissen für die Jugendarbeit nahmen die Teilnehmenden viele gemeinsame Erinnerungen mit nach Hause.
15 Frauen haben sich auf den Weg zur Eisdiele De Rocco in Schwabach gemacht. Die Eisdiele hat beim weltweiten Wettbewerb um das beste Eis den zweiten Platz belegt. Der Chef, Herr Luca de Rocco, war sogar vor Ort und wir haben ein Gruppenfoto gemacht. Anschließend habe ich die Gruppe durch die Stadt geführt und alle waren zufrieden mit dem Ausflug.
Am 20. Juli haben über 40 Senior:innen bei einer Führung der Kultouren durch das Rathaus mit Elisabeth Tenner und Rita Heinemann teilgenommen. Wir haben uns das historische Rathaus, das Notrufsystem für Gehörlose im Aufzug des Rathauses und den Sitzungssaal angesehen.