Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Ereignisse von allen Orten der Gebärdensprachlichen Kirchengemeinde in Bayern und interessante Gehörlosen-Nachrichten von überall auf der Welt. Es gibt jede Woche mindestens 1 neue Nachricht.
Im bunten Oratorium (= Gebetsplatz) in der Wilhelminenaue Bayreuth haben wir letzten Sonntag einen fröhlichen Gebärdengottesdienst gefeiert. Thema: Blume, Baum, Vogel – unsere Geschwister. Mitglieder aus verschiedenen oberfränkischen Gemeindeteilen waren dabei. Statt zu einer Wallfahrt (wie in früheren Jahren) haben wir uns zu diesem besonderen Gottesdienst getroffen. Die älteste Teilnehmerin war Waltraud, 94 Jahre. Entstanden ist die Idee …
Entstanden ist die Idee bei einem Interview mit den Bayreuther Gemeindesprechern Gaby Kufner und Stefan Bauer. Stefan sagte: „Mich stört, dass Kirche übertrieben groß ist. Damals bei Jesus war es anders. Jesus sitzt unter einem Baum und spricht mit den Menschen. Auf Augenhöhe. Ganz nah. In der Natur. Das gefällt mir.“
Jetzt haben wir es ausprobiert: Gottesdienst draußen – über uns der Himmel – unter uns die Erde – um uns blühende Wiesen, grüne Bäume und ein See. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es Kaffee und Kuchen – ebenfalls draußen, an einem windgeschützten Platz in der Sonne.
Eine Teilnehmerin meinte mit strahlenden Augen: „Heute ist ein schöner Tag!“ Ja, das stimmt!
An Pfingsten gab es ein großes Wiedersehenstreffen: Am Egidienplatz trafen sich über 30 junge und ein bisschen ältere Menschen. Alle hatten etwas gemeinsam: Sie waren mit der EGG auf einer Jugendfreizeit in Schweden. 1994 fand …
1994 fand die erste Kanutour der EGG Bayern auf schwedischen Seen statt, zusammen mit Joachim Klenk machte sich damals eine kleine Gruppe auf den langen Weg in Richtung Skandinavien. Aus dieser Idee ist eine Tradition geworden: Ungefähr im Abstand von zwei Jahren wurden Jugendfreizeiten nach Schweden organisiert.
Es war ein wunderbares Erinnerungs- und Wiedersehens-Treffen. Es wurden Geschichten aus alten Zeiten erzählt, Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht, viel gelacht und Erinnerungen aufgefrischt. Viele Fotos halfen uns zu erinnern und machten unsere Reisen nochmal lebendig.
Wir alle haben gespürt: Die Gemeinschaft, die uns damals geschenkt wurde, war sehr wertvoll und hat das Leben von vielen Teilnehmenden positiv beeinflusst.
Gehörlose Gemeindeglieder aus Nürnberg, Ansbach und Feuchtwangen haben dieses Jahr den evangelischen, regionalen Kirchentag auf dem Hesselberg besucht. Es war ein tolles Programm! Es war sehr schön zu sehen, wie hörende Gemeindeglieder die Gebärdensprachliche Kirchengemeinde wahrgenommen haben und großes Interesse an uns bezeugt haben. Unser Landesbischof, Christian Kopp, kam an unseren Stand und konnte alle Fragen zur Gehörlosenkultur richtig beantwortet.
Der diesjährige UN-Zug am 2. Mai war ein großartiges Erlebnis. Die Stimmung war durchweg positiv, voller Energie und gegenseitiger Motivation. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich gemeinsam für ein gleichberechtigtes und barrierefreies Miteinander in unserer Stadt eingesetzt haben.
Diese Zusammenhalt hat mich sehr begeistert. Ich habe mich gefreut, Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Besonders schön wäre es im nächsten Jahr …,
… wenn wir diesen Erfolg noch vergrößern könnten. Ich wünsche mir, dass noch mehr junge Menschen dabei sind, um gemeinsam mit uns die Zukunft der Inklusion zu gestalten. Je vielfältiger unsere Gruppe ist, desto stärker ist unsere gemeinsame Stimme.
Die Bewegungsgruppe „Fit im Alter“ hat am 18. Mai 2026 einen 2-stündigen Rundgang durch Nürnberg unternommen und sehr viel über Leben / Essen im Mittelalter erfahren. Besonders interessant waren die Geschichten über die Nürnberger Rostbratwurst und warum sie im Laufe der Jahre so klein wurde. Wer mehr darüber erfahren möchte, dem empfehlen wir die Rundführung bei „Geschichte für alle e.V.“ zu buchen.