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Neuste Nachrichten

Aktuelle Stellenausschreibungen

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Ereignisse von allen Orten der Gebärdensprachlichen Kirchengemeinde in Bayern und interessante Gehörlosen-Nachrichten von überall auf der Welt. Es gibt jede Woche mindestens 1 neue Nachricht.

Gedenken und Gutes tun

Nachricht 58/2022

München, 28.11.22

So viele fleißige Kuchenbäcker:innen gab es noch nie! Für unsere traditionelle Aktion „Wir backen für Afrika“ waren 10 Kuchen angekündigt worden. Zu viel für einen Gemeindenachmittag. Zum Glück konnten 3 Kuchen kurzfristig auf Anfang des Jahres 2023 verschoben werden. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender:innen (siehe Haupt-Foto)! Die Kuchen waren köstlich und den Inhalt des Spendenkörbchens bekommt die Gehörlosenmission (= Gehörlosenschulen in Afrika). Im November-Gottesdienst …


… verbinden wir „Gutes tun“ mit dem Gedenken an die Verstorbenen des auslaufenden Kirchenjahrs. Beschriftete Grablichter wurden entzündet und Teelichter auf dem Lichterbaum erinnerten an alle unsere Lieben.

Juho Saarinen entfaltete das Thema „Wie kann ein Mensch neu geboren werden“ in großer Lebendigkeit. Er wurde dabei von Peter Fiebig und Petra Kremer unterstützt.

Anne Bouwmeester hatte zuvor die Lesung „Jesus und Nikodemus“ meisterlich klar für uns gebärdet.

Der Gebärdenchor sorgte mit passenden Liedern zusätzlich für ein rundum stimmiges Gottesdienst-Erlebnis.

Vielen Dank an alle, die mitgewirkt haben!

Pfarrerin Sonja Simonsen

Fotos: Andy Kirchmann. Danke!

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Stellenausschreibung Sozialpädagog:in 40 h Sozialberatung

Nachricht 57/2022

Nürnberg, 23.11.22

Wir haben eine neue Stelle ausgeschrieben: Sozialpädagog:in (m/w/d) für die Allgemeine Sozialberatung in der Evangelischen Gehörlosenseelsorge Bayern in Nürnberg mit 40 Wochenstunden. Details der Stelle finden Sie auf unserer Homepage unter …


Nachrichten → Stellenausschreibungen → Sozialpädagog:in 2022 11

Und auf Nachrichten → Stellenausschreibung finden Sie auch noch eine Reihe anderer offener Stellen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!!!

Herzliche Grüße
Kirchenrat Matthias Derrer

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Licht ist besser als Finsternis

Nachricht 56/2022

Feuchtwangen, 21.11.22

Eine Karte, die zum Nachdenken anstößt! „Es ist besser ein Licht anzuzünden als über die Finsternis zu klagen“ (Bild und Link unten). Ich finde, dieser Spruch ein sehr guter Ratgeber. Diese Spruchkarte wir haben von Pfarrerin Bock bekommen. Und ich möchte den Spruch mit euch teilen. Am 13.11.2022, …


… einem sonnigen Novembertag, hatten wir einen wunderschönen Gottesdienst im Evangelischen Gemeindehaus in Feuchtwangen. Viele Mitglieder kamen von jung bis alt.

Ich gebärdete die biblische Lesung von Paulus. Thema: Leben im Licht Gottes. Im Alltag sehen wir oft Negatives, Dunkles. Das beeinflusst unser Herz. Jedoch sollen wir nicht vergessen, in unseren Herzen ein Licht für den Alltag anzuzünden .

Nach dem Gottesdienst konnten wir endlich gemeinsam eine genussvolle Cafézeit genießen.

Prädikantin Monica Nickels

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Ökumenische Pilgerreise mit berührendem Papst-Kontakt

Nachricht 55/2022

München-Rom, 17.11.22

Insgesamt 27 Personen flogen am 24. Oktober ab Flughafen München nach Rom. Nach der Landung überlegten wir zuerst, ob wir mit Bahn oder Taxi zum Übernachtungshaus „Casa Santa Maria, Patrona della Baviera“ fahren sollten. Wir waren überrascht und erleichtert, als am Ausgang zwei Busfahrer mit einem Schild auf uns warteten. Sie brachten uns und unser Gepäck zu unserer Unterkunft. Nach dem Mittagessen machten wir einen ersten Rundgang zu Fuß und genossen vom Naturschutzgebiet „Monte Mario“ aus einen tollen Blick über Rom. In einer Kennenlern-Runde …


… stellten wir uns gegenseitig vor und bekamen Infos über unsere Woche in Rom. Eine Andacht schloss den Tag ab. Brigitte Schmidt und ich hatten vor der Reise ein Gebärdenlied entwickelt, inspiriert auch von der Geschichte Martin Luthers, der selbst einmal nach Rom gepilgert ist. Das war im Jahr 1511, damals war er 28 Jahre alt.

In den 4 folgenden Tagen erlebten wir bei bestem Wetter „volles Programm“:

  • Das „Alte Rom“ mit dem Forum Romanum, dem Colosseum, dem kapitolinischen Hügel, den Thermen des Diokletian …
  • Das „Katholische Rom“ mit dem Himmelsaltar „Santa Maria in Aracoeli“, der Papstaudienz, dem Lateran …
  • Das „Urchristliche Rom“ mit den Kirchen „Santa Maria Maggiore“ und „Santi Quatro Coronati“, den Katakomben am Helenagrab …

Peter Fiebig war besonders stolz, dass er uns „seinen“ Dom zeigen konnte ;-) Die Aussicht von der Kuppel des Petersdoms war fantastisch! Ein Schweizer, der früher bei der berühmten Garde war, begleitet uns an diesem Tag als unser Fremdenführer.

Zusätzlich warfen einige von uns auch noch einen Blick aufs Pantheon, die Piazza Navona, die spanische Treppe, den Trevi-Brunnen …

Papst Franziskus erlebten wir bei der Audienz für die Pilger:innen am Mittwoch. Wir standen früh auf und stellten uns noch bei Dunkelheit in die Schlange der Wartenden. Der Petersplatz war schnell sehr voll - wir saßen zum Glück ganz vorne! Am Schluss der Audienz durften wir überraschenderweise zum Stuhl des Papstes kommen. Wir wurden vorgestellt und standen ganz nah bei ihm. Biggi Schmidt und ich machten zusammen mit der Gruppe unser Gebärdenlied für den Papst. Er applaudierte uns mit erhobenen Händen :-) Dann schaute er unseren taubblinden Teilnehmer an und streichelte ihm die Hand. Ein berührender Moment für uns alle.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Taubblinden-Assistenten Dirk Gajdosch. Noch auf dem Petersplatz dankte die ganze Gruppe Angelika Sterr, die durch ihre Kontakte und ihren unermüdlichen Einsatz diese „hautnahe“ Begegnung mit dem Papst für uns möglich gemacht hat.

Am Abend desselben Tages fuhren wir mit dem Bus zu einem besonderen Restaurant. Die Besitzerin ist gehörlos und betreibt das Restaurant „one sense“. WOW!!! Mehrere gehörlose Mitarbeiter brachten uns nacheinander sieben Gänge. Boah, der Bauch war so voll - alles war sehr lecker!

An einem anderen Abend kam eine römische Nonne, die selbst Coda ist, zu Besuch in die „Casa Santa Maria“. Sie kam mit einigen italienischen gehörlosen Begleiter:innen zum Abendessen und es wurde viel gelacht.

Am Samstag hieß es Abschiednehmen von Rom - mit Gottesdienst und einem Feedback-Austausch.

Alle waren sich einig: Es war eine sehr schöne Reise mit vielen interessanten Besichtigungen und Begegnungen. Die Tage waren anstrengend, aber wir nehmen tolle Erfahrungen und gute Erinnerungen mit in den Alltag.

Danke an die tolle Reiseleitung: Gemeindereferentin Angelika Sterr, Gemeindereferent Peter Glaser und Pfarrerin Sonja Simonsen. Auch bedanken wir uns bei den Dolmetscherinnen Meike Döllefeld und Juliane Rode, die an allen Tage für uns gedolmetscht haben!

Petra Kremer

Fotos: Ludwig Horwath. Herzlichen Dank!

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Reformations-Ausflug auf den Spuren von Martin Luther

Nachricht 54/2022

Bayern-Thüringen, 14.11.22

In diesem Jahr ging der Reformationsausflug nach Eisenach. Dort übernachteten wir in dem Haus „Junker Jörg“. Im Museum Luther-Haus in Eisenach konnten wir viel über über Martin Luther erfahren und unser Wissen im Zusammenhang mit der Reformation erweitern.


Am 31.10. machten wir uns mit Gepäck auf den Lutherweg. Nach dem Besuch der Wartburg pilgerten wir bei bestem Wetter auf dem Weg, den Martin Luther auch gegangen ist. Martin Luther musste von Eisenach bis nach Worms - unser Tagesziel war Berka/Werra (25 Kilometer). Alle kamen gut in Berka an, einige mit Schmerzen an Füßen, Beinen oder Knie. Aber nach einem gemütlichen Abendessen in einer Pizzeria war die Stimmung wieder bestens und alle konnten sich im Schlaf von dem langen Pilgertag erholen.

Am Dienstag 1.11. ging es mit dem Zug wieder zurück nach Nürnberg. Planung für nächstes Jahr: Reformationstag in Wittenberg!

Erika Burkhardt

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