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Aktuelle Stellenausschreibungen

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Ereignisse von allen Orten der Gebärdensprachlichen Kirchengemeinde in Bayern und interessante Gehörlosen-Nachrichten von überall auf der Welt. Es gibt jede Woche mindestens 1 neue Nachricht.

Gemeinsam für die Zukunft unserer Erde

Nachricht 54/2020

Nürnberg, 19.10.20

Am 25. September war es wieder so weit: In vielen Städten auf der Welt trafen sich Menschen, um gegen die Klimakatastrophe zu demonstrieren. Unter dem Moto „Kein Grad weiter“ haben sich Klimaschützer von „Fridays for Future“ (FFF) zum 6. weltweiten Klimastreik getroffen. In Nürnberg sind ca. 1.500 Klima-Demonstranten mit gelaufen, darunter auch gehörlose Menschen. Eine Dolmetscherin hat alles, was auf der Bühne gesprochen wurde übersetzt. Auch …


… mehrere Mitarbeiter:innen der EGG waren dabei. Wir haben Rosa Reinhardt gefragt, warum sie mit läuft. Rosas Antwort:

„Für mich ist es wichtig, dass die Umweltverschmutzung aufhört. So können wir nicht weitermachen, sonst geht unsere Erde kaputt. Alle Menschen - egal ob hören oder gehörlos - müssen Verantwortung übernehmen. Und wir Christen haben eine besondere Verantwortung, dass Gottes gute Schöpfung nicht durch uns zerstört wird.“

Bei der nächsten Demonstration werden wir wieder dabei sein.

Kirchenrätin Cornelia Wolf und Rosa Reinhardt

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Ausflug nach Bad Reichenhall

Nachricht 53/2020

München, 15.10.20

Der Münchner Seniorenleiter Peter Fiebig hatte vor einigen Monaten beim EGG-Senioren-Stammtisch einen Vortrag über das Thema "Salz" gehalten. Nun wollten die gehörlosen Seniorinnen und Senioren das Salinen-Museum vor Ort lebensnah kennenlernen. Peter Fiebig berichtet: …


Punkt 7:30 Uhr kamen am 26. September 15 der angemeldeten Personen und Pfarrerin Simonsen sowie die Gebärdensprachdolmetscherin Meike Döllefeld am Münchner Hauptbahnhof zusammen. Mit dem Meridian-Zug fuhren wir bis Rosenheim. Dort stiegen weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu. In Freilassing mussten wir in Eile umsteigen und weiter ging es bis Bad Reichenhall-Kirchberg. Das Wetter meinte es leider nicht gut mit uns, es regnetet fast den ganzen Tag. Trotzdem gingen wir mit guter Laune und großen Erwartungen in 15 Minuten zur „Alten Saline“, (Salzbergwerk mit Salzmuseum). Es war gar nicht so weit zu Fuß vom Bahnhof Kirchberg.

Die nette Mitarbeiterin von der Saline führte unsere Gruppe mit großer Geduld durch die Räume. Wir staunten über „2 Riesensaugpumpen mit 2 Antriebswassermühlen von je 13 Metern Durchmessern“. Die Führerin erklärte, dass diese alten Maschinen seit dem Jahr 1850 das rote 26%-ige Salzwasser aus 800 bis 1000 Meter Tiefe heraufpumpen. In den Kanälen wird es mit klarem Quellwasser gereinigt. In den Sudhäusern wird das Wasser mit Ofenhitze verdampft und das trockene weiße Salz bleibt zurück.

Es wird heute in handelsüblichen Packungen in Form von Haushaltsalz, Viehsalz oder Winterstreusalz ausgeliefert. Früher wurde Salz einmal mit Gold aufgewogen - heute ist es durch die moderne Industrie billig und für alle da. Nach geologischen Berechnungen reicht das Salz im Salzstock unter Bad Reichenhall noch ungefähr 400 Jahre! Länger als das Erdöl. Es gab einiges zum Nachdenken für uns!

Und dann verspürten wir Hunger. Einen Katzensprung von der „Alten Saline“ entfernt hatten wir in einer Gaststätte Tische bestellt. Den Corona-Pandemievorschriften folgend, saßen wir in kleineren Gruppen zusammen. Der Kellner war großartig und konnte nach wenigen Minuten schon fast perfekt gebärdensprachlich mit uns kommunizieren :-) Das Mittagessen hat uns sehr gut geschmeckt. Anschließend gingen wir gemütlich durch die alte Stadtmitte und entdeckten einen feinen Laden mit den berühmten REBER-Mozartkugeln. Ein schönes Mitbringsel für die Lieben daheim.

Das Café nebenan war voll und wir konnten wegen der strengen Abstandsvorschriften nicht zusammen Kaffee trinken, auch draußen war es wegen des Dauerregens unmöglich. Im Kurpark war die Heilwasser-Trinkhalle leider wegen der Corona-Pandemie nicht in Betrieb. Bei dem ungemütlichen Wetter waren wir froh, bald wieder im warmen Zug zu sitzen. Wir plauderten lebhaft über unsere Erlebnisse in Bad Reichenhall. Lutz-Paul Arnold hat uns mit seiner guten Ortskenntnis sehr unterstützt.

Herzlichen Dank an ihn und Dolmetscherin Meike Döllefeld! Hut ab vor Ernst Bühler, der mit seinen zwei Gehstöcken alles ohne Klagen geschafft hat!

Vertrauensmann Peter Fiebig

Herzlichen Dank an Andy Kirchmann für die Fotos!


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Herzliche Einladung nach Coburg!

Nachricht 52/2020

Bayern/Nürnberg/Coburg, 12.10.20

Am 31. Oktober ist Reformationstag. Eine wichtige Person im Zusammenhang mit der Reformation ist Martin Luther. Wir wollen an diesem besonderen Tag einen Ausflug nach Coburg machen: Dort auf der Veste (Burg) hat Martin Luther eine kurze Zeit gelebt. Wir besichtigen die Veste und suchen in der oberfränkischen Stadt Coburg nach weiteren Spuren von Martin Luther. Die Infos in Kürze …


  • Treffpunkt 10 Uhr in Coburg
  • Führung auf der Veste mit Gebärensprachdolmetscherin
  • Besuch einer Kirche, Andacht in DGS
  • Unkostenbeitrag: 5 Euro

Bei Interesse schnell anmelden (Anmeldeformular), es sind nur noch wenige Plätze frei! Weiter Infos bei Erika Burkhardt unter erwachsenenbildung@egg-bayern.de.

Erika Burkhardt

Anmeldeformular

Bildquelle

  • Erika Burkhardt CC-BY-NC-SA

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Ökumenisch Danken in schweren Zeiten

Nachricht 51/2020

Nürnberg, 9.10.20

Letzten Sonntag haben evangelische und katholische gehörlose Christen gemeinsam Erntedank gefeiert. In der großen katholischen Kirche St. Walburga in Eibach war genug Platz für alle Menschen, die gekommen waren. Es war für alle ein schönes und gutes Wiedersehen. Mit Abstand und Maske konnte jeder zu seinem Platz gehen und dann feierten wir zusammen Erntedank. Frau Gaukler und Herr Franz erzählten von den Schwierigkeiten, die Senioren und Schüler aufgrund der Corona-Pandemie haben. Aber alle waren sich einig: Wir müssen zusammenhalten und auch die positiven Momente sehen. Wir können Gott danken für das Gute, was wir bekommen haben.


„Das Glas ist halb-voll und nicht halb-leer“ - so wurde es in einem kurzen Anspiel durch Stefie Lindnau und Stephan Franz klar. Als Ehrengast trat Peter Fiebig aus München auf. Mit seiner Pantomime zu Erntedank bezauberte er Jung und Alt.

Nach dem Gottesdienst traf sich ein Teil der Gemeinde in einem Gasthaus und konnte so miteinander gebärden und Gemeinschaft erleben trotz Corona.

Pfarrerin Cornelia Wolf

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Klick für Unterstützung Projekt „Gebärdensprachliche Notfallunterstützung“

Nachricht 50/2020

Erlangen, 5.10.20

Wir unterstützen die Bewerbung des BRK-Erlangen-Höchstadt und der Feuerwehr Erlangen für das Projekt "Gebärdensprachliche Notfallunterstützung" für den Förderpreis Helfende Hand. Wenn ihr das auch unterstützen wollt, klickt unten den Link und danach auf „Jetzt abstimmen“.

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