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2009-104-text

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Die Gehörlosengemeinden verteilen traditionell am Reformationstag Luther-Bonbons. Das kommt nicht nur gut an, sondern ist auch eine gute „Brücke“ sich zu erinnern. Wir erinnern uns daran, dass Martin Luther als junger Theologieprofessor am 31. Oktober 1517 ein Plakat mit 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg angebracht haben soll. Thesen gegen den Verkauf von Freischeinen für persönliche Sünden (Ablass), ein nicht biblisches Bußverständnis, Forderungen nach Gedankenfreiheit des Christenmenschen und nach barrierefreiem Zugang zur Bibel.

Diese und andere Forderungen hatte auch Auswirkungen auf den Umgang mit gehörlosen Menschen in der Kirchengemeinschaft. Denn wenn gehörlosen Menschen mit Gebärden und Gebärdensprache die Bedeutung des Abendmahls erklärt werden konnte, dann sprach nach Luther nichts dagegen auch gehörlosen Menschen das Abendmahl zu geben. Das war vorher völlig anders geregelt. Die meisten gehörlosen Menschen waren von kirchlichen Taufen, Abendmahl, Trauungen und anderem ausgeschlossen.

Joachim Klenk

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